27.12.05 Fehler der Teufel-Döring-Regierung nicht wiederholen
Pressemitteilung: Hockenheimring darf und kann nicht am Tropf öffentlicher Gelder hängen
Das jetzt bekannt gewordene Gutachten einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft über die finanzielle Situation der Hockenheimring GmbH bestätigt nach Auffassung von Theresia Bauer, Heidelberger Abgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, die Befürchtungen der Grünen über die Situation der Rennstrecke. "Entweder es gelingt, Investoren aus der Wirtschaft – vornehmlich der in Baden-Württemberg gut verdienenden Automobilindustrie – für den Fortbestand der Rennstrecke zu gewinnen, oder die Rennstrecke steht vor dem Aus. Ein solches Defizitunternehmen darf und kann nicht am Tropf öffentlicher Gelder hängen. Wenn der Prestigegewinn für Porsche, Audi und Mercedes nicht ausreicht, um die Kraftfahrzeugindustrie für eine dauerhafte Beteiligung zu gewinnen, wäre es ein Wahnsinn, wenn die Landesregierung hier die Schleusen für Millionensubventionen öffnen würde. Dies gilt auch für den Fall, dass das Land eine Bürgschaft für ein jüngst diskutiertes Leasingkonzept übernehmen sollte." Denn auch dieses Rettungskonzept würde nach Ansicht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gerade mal bis April 2006 reichen. "Das wäre dann gerade mal bis nach der Landtagswahl – ein teures Wahlkampfhilfeunternehmen aus Steuermitteln für den Hockenheimer CDU-Landtagskandidaten Stratthaus." Theresia Bauer warnte deshalb die Regierungskoalition davor, die Fehler der Teufel-Döring-Regierung zu wiederholen, die sich damals mit 30 Millionen Mark am Umbau des Hockenheimrings beteiligt hat.







