Fr, 27. März, 14-16 Uhr, Treffpunkt des Rundgangs: Wilhelmsplatz

Im Nationalsozialismus wurden Rassismus, Unterdrückung und die Verfolgung von Minderheiten zur gewaltsamen Staatsdoktrin. Den verfolgten Gruppen stand eine schweigende oder gar regimetreue Bevölkerung gegenüber. Umso wichtiger ist es, an jene Menschen zu erinnern, die trotz aller Repressionen den Mut hatten, Verfolgte zu unterstützen, zu verstecken, oder ihnen zur Flucht zu verhelfen. Diese Menschen gab es auch in Heidelberg. Dr. Norbert Giovannini widmete ihnen 2019 das Buch „Stille Helfer“. Zusammen mit Theresia Bauer wird Dr. Norbert Giovannini einen Rundgang durch die Weststadt anbieten, um Wohnorte und Wirkungsstätten der stillen Helfenden zu besuchen und ihre Geschichten zu erzählen – Geschichten, die uns bis heute die Chancen für solidarisches und menschliches Handeln aufzeigen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Bildnachweis: Nachlass Clauss/Stadtarchiv Heidelberg

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